Schüler zeigen, was sie können! Auf dieser Seite finden sie verschiedene Werke, die unsere Kinder geschrieben, gestaltet, erfunden haben! Viel Vergnügen!

Am 27.11 und am 6.12. machten die vierten Klassen im Rahmen des HSU-Unterrichts eine Stadtführung mit. Marie Luise Wagner erzählte uns viele interessante Dinge über die Stadtgeschichte von Ingolstadt:

Die Stadtführung (L.B.)

Am Mittwoch, den 06.12.17 fuhren wir mit dem Bus zum Rathausplatz. Als wir dort ankamen, warteten wir auf eine Frau, die mit uns eine Stadtführung machen wollte. Als Frau Wagner dann kam, waren wir alle ganz gespannt! Als erstes erzählte sie uns viel über die Moritzkirche. Als nächstes gingen wir zu einem eisernen Abbild der Stadt Ingolstadt. Die Frau zeigte uns auf dieser eisernen Platte viele wichtige Gebäude, die in Ingolstadt stehen. Nun gingen wir zu einem Kanaldeckel, zu dem einzigen Kanaldeckel, auf dem das Stadtwappen in Farbe gemalt ist. Schließlich marschierten wir zu einer Gedenkplatte, die an die Augustinerkirche, die im zweiten Weltkrieg zerbombt wurde, erinnern soll. Kurz darauf kamen wir zum Herzogskasten. Wir erfuhren, woher Ludwig der Strenge seinen Namen hat. Wir kamen am Carraraplatz vorbei und gingen ins Münster. Frau Wagner erzählte uns viel über Ludwig den Gebarteten. Die Kirche ist wunderschön. Zum Schluss kamen wir zur Hohen Schule und gingen dann zurück zum Rathausplatz. Mir hat der Ausflug durch die Stadt sehr viel Spaß gemacht.

Stadtführung (J.M.)

Am Mittwoch war die Stadtführung. Um 8.00 ging der Bus und wir fuhren in die Stadt. Eine nette Stadtführerin zeigte uns Bilder von Ludwig dem Gebarteten und sie erklärte uns, wer „Ingold“ war. Danach schauten wir uns eine Nachbildung der Stadt an und sie zeigte uns den Pfeifturm. Der heißt so, weil früher ein Mann auf dem Turm stand und wenn ein Angriff kam, pfiff er in seine Pfeife. Dann gingen wir ins Münster, zur „Schönen unserer lieben Frau“ (Maria). Dort erfuhren wir, dass das Münster eigentlich die Grabkirche von Ludwig dem Gebarteten werden sollte, aber nachdem er Ludwig den Buckligen vernachlässigt hatte, wat der Bucklige gegen ihn und er lieferte ihn aus zu seinem Vetter, wo er dann starb. Er wurde dann nicht im Münster, sondern in Altötting begraben. Anschließend schauten wir uns noch Fotos von der Grabkammer im Münster an, denn Ludwig der Bucklige und sein Großvater, Stefan der Keißel, wurden ja im Münster beerdigt. Danach gingen wir noch in die Schatzkammer vom Münster. Wir schauten uns auch den Herzogskasten an. Wir haben auch gelernt, dass auf unserem Stadtwappen ein feuerspeiender Panther abgebildet ist. Am Schluss gab die Stadtführerin uns allen noch einen Aufkleber und wir fuhren wieder mit dem Bus zurück zur Schule.

Die Stadtführung (M.K.)

Der sechste Dezember war ein besonders schöner Tag für unsere Klasse, weil wir an dem Tag eine spannende Stadtführung durch Ingostadt mit der Frau Kelnhofer und mit der Frau Hermsen unternommen haben. Die Führung hat am Rathausplatz begonnen. Dort zeigte uns unsere Stadtführerin, Frau Wagner, das alte Rathaus und das kleine Modell von dem mittelalterlichen Stadtzentrum. Allerdings ist das nur eine Kopie. Das Original befindet sich im Stadtmuseum. Außerdem ist das Stadtmuseum durch den „Schwedenschimmel“ aus den Zeiten des dreißigjährigen Krieges bekannt. Das Stadtmuseum müssen wir bei unserem nächsten Stadtausflug besuchen! Da es kurz vor Weihnachten war, ging unsere Klasse am Christkindlmarkt vorbei, wo wir einen ungewöhnlichen Kanaldeckel mit buntem Mosaik und mit dem Stadtwappen entdeckt haben. Die nächste Station war der „Carraraplatz“, der nach der Partnerstadt „Carrara“ in Italien benannt wurde. An diesem Platz steht der Herzogskasten, der als früherer Palast von Ludwig dem Bärtigen bekannt ist. Heute ist dort die Stadtbibliothek drin, die ich auch gerne besuche. Während der Führung hat mir der Pfeifturm gefallen, besonders die Geschichte über einen Turmwächter, der jedem Stadtviertel eine bestimmte Flaggenfarbe zuteilte. Wenn es Feuer oder Hochwasser gab, wusste er, in welchem Stadtviertel das passierte. Danach führte uns Frau Wagner zur Hohen Schule. Die Hohe Schule wurde von Ludwig dem Bärtigen gebaut. Von 1479 bis 1800 war die Hohe Schule die erste Universität in Bayern. Ich finde, darauf können wir als Ingolstädter stolz sein. Eine traurige Geschichte erzählte uns Frau Wagner über die obere Franziskanerkirche, wo sich während des Krieges einmal 37 Stadtbewohner versteckten und dann tragisch ums Leben kamen. Auf der Stadtmauer sahen wir viele Zinnen und Schießscharten in der Mauer. Am schönsten fand ich das alte Münster, das Herzog Ludwig der Bärtige als seine Grabkirche bauen ließ. Nun liegt neben dem Altar das Herz seines Sohnes begraben. In der Kirche erzählte die Stadtführerin auch über viele Professoren, die an der Hohen Schule unterrichteten. So hängen die Bilder von den ehemaligen Professoren Scheiner, Apian, Reuchlin und Ickstadt im Münster. Die letzte Station war die Theresienstraße. Der Name dieser Straße und der der Ludwigsstraße kommt von dem bekannten bayerischen Königspaar. Am Ende haben wir uns bei Frau Wagner für die interessante Stadtführung bedankt.